Die Loslösung von Kurtrier sowie der zweimalige Gemeindewechsel bsi 1830 konnten keine negativen Auswirkungen mit sich bringen, da die Hinkeler die neue Lage immer als Realität angenommen haben. Zur vorrangig betriebenen Landwirtschaft gehörte auch etwas Weinbau. Die Zahl der Handwerker war überdurchschnittlich hoch. Tagelöhner gab es auffällig wenige. 

Trotz seiner Zugehörigkeit zu Trier gehörte Hinkel zur Pfarrei Rosport. Die Kirchenbücher der Pfarrei, die bis 1740 zurückreichen, belegen dies.

Die landwirtschaftliche Genossenschaften wurden mit dem Gesetz vom 27. März 1900 konstituiert. In Hinkel, es dürfte um 1905 gewesen sein, erfolgte auch die Gründung eines Lokalvereins. Alle Dorfbewohner wurden Mitglied. In den 80er Jahren, die Zeit hatte den Verein überflüssig werden lassen, kam es zu einer Auflösung. 

 

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