Die Dorfstraße war bis 1849 die Hauptstraße. Manche Häuser erhielten im 19. Jahrhundert einen anderen Standort. Die Wohnhäuser zur Sauerseite verlegte man zur gegenüberliegenden Straßenseite, um dadruch weniger Gefahr bei Hochwasser ausgesetzt zu sein. In der ersten Dekade dieses Jahrhunderts erhielt das Dorf eine Wasserleitung und eine Kanalisation. 

Die erste Schule wurde um 1841 gebaut. In diese Zeit fällt die Schaffung einer permanenten Schule in Steinheim. Bis dahin mussten die Kinder im Sommer nach Rosport und im Winter erhielten sie Abendkurse im Dorf. Einen Schulneubau erhielt das Dorf etwas um 1898. Seit 1973 gehen die Kinder nach Rosport. Das Schulhaus wird heute als Vorschule genutzt. 

Im 19. Jahrhundert entwickelten sich praktisch alle Häuser zu landwirtschaftlichen Familienbetrieben. Nur sehr wenige betrieben Landwirtschaft zur ausschließlichen Selbstversorung. Nach 1900 entstanden, nach dem Motto wirtschaftlicher arbeiten durch Gemeinnutzung die landwirtschaftlichen Genossenschaften: 1906 der Lokalverein und 1923 die Dorfmolkerei.

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