Wie überall war auch in Rosport der Ackersman der häufigste Beruf. Die meisten Bewohner waren jedoch wenig bemittelt und heilfroh, wenn die Selbstversorgung zur Ernäherung der Familie ausreichte. Erst die Verkehrserschließung ermöglichte die Umstellung auf ander Berufe über den lokalen Bedarf hinaus. Besonders das Handwerk entwickelte sich zum Beruf mit dem goldenen Boden. 

Die Schulbildung begann bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Abendkurse auf freilwilliger Basis wurden in Trägerschaft der Pfarrei angeboten. Die Anordnung der Gemeindeschulen geht in die napoleonische Zeit zurück. Das Baujahr des ersten Schulhauses liegt um 1807. 

Um 1960 begann eine neue Ära in der Bautätigkeit, die sich nach 1970 stark intensivierte. “D’Landstrooss” (Rue d’Echternach); der Weg “an den Nenmoien” (Rue du Camping); de “Giseboa”; “op der Olek” (Rue St. Irmine), sowie “um Déich” (Rue Neuve) sind heute Wohnstraßen.

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